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Tragwerksplanungen im Bauwesen

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Die Tragwerksplanung, als ein Fachbereich der Baukunde, wird der Bautechnik zugeordnet und ist ein wesentlicher Bestandteil dieser und wird von Unternehmen, wie zum Beispiel der Jürgen Hellmann Tragwerksplanung GmbH, durchgeführt. Dabei ist der Begriff der Bautechnik ein im Bauwesen üblicher Sammelbegriff für die technisch-konstruktiven Aspekte des Hoch- und Tiefbaus. Die Bautechnik durchzieht jede Epoche der Menschheitsgeschichte, sei es die Ur- und Frühgeschichte, mit ihren Anfängen in Afrika bis hin zur Antike, zum Mittelalter und letztlich der Neuzeit und dabei war sie ständig sich ändernden Bedingungen ausgesetzt, blieb jedoch in ihren Grundbedingungen unverändert, da die Physik mit ihren Naturgesetzen und den daraus resultierenden Naturwissenschaften stets gleich geblieben ist, bis heute. Denn die Einflüsse, welche Körper auf andere Körper ausüben, sind dabei stets ähnlich. 

Die Bedeutung des Tragwerksplaners in der Baukunde  

Der Beruf des Tragwerksplaners ist von solch einer wichtigen Bedeutung, dass kein Ingenieur oder Architekt ohne die speziellen Fachkenntnisse von Tragwerksplanern, auskommen kann, wenn es um die genaue Bestimmung und Wechselwirkungen unterschiedlicher Massen zueinander und der Statik von Gebäuden geht. Der Tragwerksplaner entwirft die nach Bauordnungsrecht erforderlichen Standardsicherheitsnachweise. Um die sichere Statik von Gebäuden gewährleisten zu können, bedient sich dieser der Grundlagen statischer Berechnungen. Dabei erstellt er Last-Tragfähigkeitsannahmen, zieht Berechnungsmodelle hinzu und beruft sich dabei immer auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Das Ziel, welches mit dieser Disziplin verfolgt wird, besteht darin, dass die erforderliche Tragfähigkeit und die Gebrauchstauglichkeit während der gesamten Lebensdauer eines Gebäudes mit den Forderungen nach Wirtschaftlichkeit im gleichzeitigen Verbund mit Ästhetik in Einklang gebracht wird. Der Tragwerksplaner ist somit als Entwurfsverfasser tätig und muss vom Bauherrn als Sachverständiger hinzugezogen werden.

In dieser Position, sorgt er für erforderliche Zeichnungen, führt Berechnungen durch und erteilt diesbezüglich Anweisungen, denen der verantwortliche Bauherr Folge zu leisten hat. Alles muss den öffentlichen Vorschriften und den als technische Baubestimmungen eingeführten Regeln entsprechen. Der Beruf des Tragwerksplaners ist mit dem des Bauingenieurs gleichzusetzen. Er entwirft somit das Tragwerk von Gebäuden. Der Bauingenieur muss sich deshalb mit der Statik von Tragstrukturen und den dazugehörenden baustoffspezifischen Bemessungen auskennen. Er ist zudem ein Experte im Bereich der Materialkunde, insbesondere für die in den Tragwerksplanungen essentiellen Werkstoffe, wie z.B. Beton, Holz und Stahlbeton.  

Die Statik als wichtigste Grundlage beim Gebäudeentwurf

Die Statik bedient sich mehrerer Berechnungsverfahren. Dabei wird das zu berechnende Objekt als System betrachtet, entweder als statisch bestimmtes System, mit dem Schnittprinzip oder als statisch unbestimmtes System, wobei hier, anders als bei statisch bestimmten Systemen, mit der Kraftgrößenmethode gearbeitet werden muss. Die verschiedenen Träger, seien es Einfeldträger, Kragträger, Gelenkträger oder einfach nur Fachwerke, sind immer Lasten ausgesetzt. Diese Lasten können vertikal oder horizontal wirken, es können auch Streckenlasten auftreten.  

Tragwerksplanungen in Deutschland  

Tragwerksplaner sind in Deutschland zahlreich vertreten, überall dort, wo es Ingenieurbüros, Konstruktionsbüros oder Ingenieurgesellschaften gibt. Bei der Planung für einen Neubau oder einen Umbau, der aufgrund einer Umnutzung für höhere Nutzlasten ausgelegt werden muss, oder, wenn eine eventuelle Entkernung mit gleichzeitigem Erhalt einer denkmalgeschützten Fassade gefordert ist, kann es in Deutschland nicht an Auftragnehmern mangeln.


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